Eine Trauerfeier ist einmalig.

Deshalb sollten Sie nichts dem Zufall überlassen.

Wem vertrauen Sie die letzten Worte an ?

Wie Sie den passenden Redner / die passende Rednerin finden:

Eigenes Erleben

Sie haben bei einer Trauerfeier einen Redner/ eine Rednerin erlebt, die Sie berührt und begeistert hat?

Scheuen Sie sich nicht, sich die Visitenkarte geben zu lassen. Man weiß ja nie…

Empfehlung

Fragen Sie in Ihrem persönlichen Umfeld nach Erfahrungen mit Trauerrednern/ Trauerrednerinnen.

Wer zufrieden mit der Begleitung war, wird gerne seinen Redner/ seine Rednerin weiterempfehlen.

Über den Bestatter

Jeder Bestatter/ jede Bestatterin kann Ihnen eine Rednerin/ einen Redner vermitteln.

Sie müssen aber nicht „blind“ dieser Empfeh­lung folgen. Bestatter, die selbst Trauerreden halten, geben die Aufträge nicht gerne an freie Rednerin*innen ab. 

Treffen Sie die Entschei­dung immer erst nach einem persön­li­chen Tele­fonat mit einer Rednerin/ einem Redner, die/der Ihnen sympathisch ist.

Eigene Recherche

Sie können sich selbst eine Rednerin/ einen Rednerin suchen. Das Internet bietet hier vielfältige Möglichkeiten.

In den Interviews stellen wir Ihnen einige erfahrene Redner*innen vor.

Das einfachste ist eine regionale Suche. Redner*innen sind es gewohnt, auch kurzfristige Anfragen zu beantworten.

Sie haben die Wahl !

„Trauerredner*in“ ist kein Ausbildungsberuf.

Die Grundberufe, Qualifizierung, Berufserfahrung und Arbeitsweisen von Trauerredner*innen unterscheiden sich sehr. Manche Redner*innen werben damit, dass sie ein Ausbildungszertifikat besitzen.

Für die „Ausbildung“ von Trauerrednern gibt es kein verbindliches Curriculum. Mit einem Tagesseminar oder einem Wochenendkurs kann man einen solchen „Zettel“ erwerben.

Andere bereiten sich mit mehreren Kurswochen oder einer viermonatigen berufsbegleitenden Ausbildung auf die Tätigkeit vor.

Langjährige, erfahrene Trauerredner*innen mit geisteswissenschaftlichem Studium üben den Beruf ohne jede Zertifizierung aus.

Deshalb ist es leider so, dass ein Zertifikat nichts über die Arbeitsweise einer Rednerin/ eines Redner und die Qualität der Begleitung aussagt.

Vertrauen und Sympa­thie spielen eine wichtige Rolle. Am besten fragen Sie in einem kurzen Telefonat den Redner/ der Rednerin Ihrer Wahl, wie er die Begleitung gestaltet und welche Vorraussetzungen er/sie hat.

So bekommen Sie auch einen ersten Eindruck, hören die Stimme und können so erspüren, ob Sie dieser Person vertrauen.

Mögliche Fragen:

Wie arbeitet der Redner/ die Rednerin? Kommt er/sie zu einem persönlichen Gespräch zu Ihnen nach Hause? Gestaltet er/sie persönliche Reden oder fügt nur persönlichen Daten in ein vorhandenes Redengerüst ein? Berät er/sie auch zur rituellen Gestaltung der Feier?

Sprechen Sie den Redner/die Rednerin gezielt darauf an, wenn Sie besondere Gestaltungswünsche haben.

Wie hat sich die Rednerin/der Redner für diese Tätigkeit qualifiziert?

Wenn sie/er mit einem Zertifikat wirbt, fragen Sie nach, welchen Umfang dieser Kurs hatte. Und was sie/ihn darüberhinaus qualifiziert.

Wie lange ist er/sie schon als Trauerredner*in tätig?

Welchen Beruf hat er/sie vor der Tätigkeit als Trauerredner/in ausgeübt?

Fragen Sie gezielt nach Referenzen.

„Teuer ist relativ“ – oder wie viel darf ein Trauerredner / eine Trauerrednerin kosten?

Keine Frage. Eine Bestattung ist insgesamt eine kostspielige Angelegenheit. Nicht jeder hat mal locker 3.000 bis 6.000 € auf dem Konto.

An den Kosten für Sterbeurkunden, Kremation oder Grabstelle kann man nichts drehen. Um bestimmte Kosten beim Bestatter kommt man auch nicht herum.

Mit einer Trauerrednerin/ einem Redner haben Sie jemanden an Ihrer Seite, der Sie vom Gepräch bis zur Trauerfeier begleitet. Wenn Sie möchten auch darüber hinaus.

Mit ihr oder ihm können Sie all Ihre Fragen besprechen und emotionale Unterstützung bekommen.

Was ist Ihnen das wert?
Und – wollen Sie darauf verzichten?

Meist pauschales Honorar

Freiberufliche Redner*innen nehmen in der Regel einen pauschales Honorar. Darin enthalten sind das Vorgespräch, die Vorbereitung und Durchführung der Trauerfeier, sowie Anfahrten zum Gespräch und zur Feier.

Je nach Region und Arbeitsweise des Redners/ der Rednerin werden Honorare zwischen 150 und 600 € berechnet.

Der Zeitaufwand

Wer sich Zeit für das Gespräch nimmt und eine persönliche Rede vorbereitet, hat einen Zeitaufwand von 6 bis 10 Stunden.

Denn „die halbe Stunde“ Trauerfeier will gut vorbereitet sein. Mit persönlichem Gespräch (1 – 1,5 Std.), evtl. zusätzlichen Telefonaten, Vorbereitund der Trauerfeier (3-5 Std.), Fahrzeiten zu Gespräch und Trauerfeier.

Wenn ein Honorar niedriger als 350 € liegt, können Sie davon ausgehen, dass Zeit eingespart wird. Das Gespräch wird recht kurz sein, es werden Musterreden verwendet und die Qualität der Begleitung ist nicht gewährleistet.

Die Kalkulation

Wenn man Mehrwersteuer, Betriebsausgaben (Büro, PC, PKW etc.), Versicherungen, Einkommenssteuer, Rücklagen für Urlaub und Krankheitszeiten abzieht, bleibt nicht mehr viel für die Lebenshaltung.

Ausnahmen

Es gibt auch hier Ausnahmen. Bezieht ein Redner bereits Rente, ist er für seinen Lebensunterhalt nicht auf die Einnahmen angewiesen.

Oder Redner*innen arbeiten zusätzlich in anderen Bereichen, mit denen sie die Trauerreden querfinanzieren, weil die vermittelnden Bestatter in der Region die Honorare bestimmen.

Dennoch: am Geld sollte eine gute Begleitung nicht scheitern. Falls es bei Ihnen finanziell knapp ist, sprechen Sie mit Ihrem Trauerredner/ Ihrer Trauerrednerin.

www.trauerreden-check.de ist ein Projekt des Trauerreden Campus Aus- und Fortbildung für Trauerredner*innen

Trauerrednerinnen und Redner geben Einblicke in ihre Arbeit.

 

Berührende Geschichten in einen außergewöhnlichen Beruf.

 

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